„der schmale, lange gebäudekörper mit seinen glatten, spiegelnden oberflächen weitet den ort. material, licht und transparenz schaffen weite und öffnen die räume"      das gebäude befindet sich an einem südhang oberhalb von esslingen am neckar innerhalb eines gewachsenen wohngebiets. das extrem schmale und steile grundstück wurde bislang als zufahrtsstrasse genutzt und galt als „unbebaubar“.     das nur 4,70m breite und 14m lange gebäude schiebt sich als langer, schlanker und viergeschossiger körper zwischen die nachbarhäuser über eine höhe von fast zwei geschossen in den hang hinein. die dünne "papierartige" beton- tragkonstruktion wird durch schlanke nur 6cm starke hochleistungs-fassaden aus glas (transparent) an den schmalen seiten und polycarbonat (transluzent) an den langen seiten umhüllt. dadurch wird zum einen die maximale innere lichte breite von 4,58m gewährleistet und zum anderen die privatheit gegenüber den nachbarn bewahrt. dieses wechselspiel zwischen konstruktion und hülle zwischen offenen und geschlossenen sowie transparenten und transluzenten flächen prägen das innere und schafft raum für das unerwartete. es bildet sich ein kosmos aus unterschiedlichen licht- und schattenstimmungen, fliessend weich und ins unendliche weitend.

                     
   

   haus F  - schlank, lang und glatt

statement von martin lesjak, graz

auszeichnungen: "Hugo-Häring-Landespreis 2015" ; "best architects 15" in GOLD ; "Hugo-Häring-Auszeichnung 2014" ; HÄUSER award 14 ; Beispielhaftes Bauen 2012

veröffentlichungen: "HÄUSER DES JAHRES";"15-best architects";"KLEINE HÄUSER-die besten der besten";HÄUSER 4-14;ARCHIPENDIUM 2014;stuttgarter zeitung;esslinger zeitung;Architizer;CUBE

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