horizontale struktur   die tragende und das gebäude prägende struktur entwickelt sich stark horizontal. die langgestreckten und breit gelagerten horizontalen flächen schaffen weiche fliessende übergänge zwischen innen und aussen. es entstehen auf allen ebenen grosszügige zum teil überdachte vorgelagerte balkon- und terrassenflächen mit herrlichem weitblick ins neckartal. die vertikale aussenhülle des gebäudes kann dadurch nichttragend gläsern ausgebildet werden. es entsteht eine "curtain wall" fassade (vorhangfassade) von raumhohen grossformatigen festverglasungen und schiebetüren. je nach bedarf werdendiese transparent oder transluzent ausgebildet.  blickbezüge/orientierung   auf die favorisierte orientierung nach süden und dem traumhaften weitblick in das neckartal richtung südwesten reagiert der entwurf auf ganz besondere weise. durch das vorgerückte nachbargebäude wird der blick nach südwesten stark eingeschränkt. der neue gebäudekörper rückt ganz an die südliche baugrenze und entwickelt sich durch eine verschiebung des gebäudekörpers in der grundrissebene - zwei zueinander verschobene rechtecke in nord/süd richtung - teilweise sogar etwas darüber hinaus. die horizontale gebäudestruktur aus stahlbeton ermöglicht weitauskragende, grosse "terrassenbalkone". entlang der östlichen grundstücksgrenze erheben sich diese über das abfallende gelände nach süden hin zur endersbacher strasse und geben dem begehenden ein schwebendes gefühl und bieten den freien weiten blick über das neckartal.  atrium ein zentraler glasgedeckter vertikaler raum, um den sich alle funktionsbereiche gruppieren definiert das zentrum und foyer des hauses. dieser bildet die vertikale erschliessung sowie räumliche verbindung aller geschosse und bringt zusätzlich zenitales licht ins innere des hauses. das konzept des fliessenden, offenen und lichtdurchfluteten raumes wird dadurch zusätzlich gestärkt.

 

   haus von H - horizont(al)

 

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